Für Lernorte

Ein System für alle Lernorte Ihrer Kommune.

Lernorte sind Orte vor Ort: Mehrgenerationenhaus, Bibliothek, Seniorentreff, Digital-Café, Volkshochschule oder Kirchengemeinde. DigitalLotsen führen dort Gruppen durch eine Lerneinheit – Teilnehmende üben zuhause auf derselben Anwendung weiter.

Mögliche Lernorte

Sechs typische Orte – ein gemeinsamer Ablauf.

Jede Kommune hat eine andere Trägerlandschaft. DigitalKlug bindet bestehende Einrichtungen ein – es entstehen keine neuen Strukturen.

Mehrgenerationenhaus

Verlässlicher Ort mit gemischtem Publikum. Handlungsfeld „Digitale Bildung“ ist in vielen MGHs bereits verankert.

Bibliothek

Niedrigschwellig, vertraut, oft mit ruhigem Schulungsraum und stabilem WLAN ausgestattet.

Seniorentreff / Begegnungsstätte

Bestehende Gruppen, vertraute Ehrenamtliche – ideal für regelmäßige, kleine Termine.

Digital-Café

Offene Sprechstunde mit Beratungscharakter. Einzelne Übungen oder kurze Gruppen­einheiten.

Volkshochschule

Strukturierte Kursformate. DigitalKlug ergänzt bestehende EDV-Angebote, ohne sie zu ersetzen.

Kirchengemeinde / Diakonie

Gemeindehäuser als Lernorte – häufig im Verbund mit Diakonie als gemeinnützigem Antragsteller.

Voraussetzungen vor Ort

Was ein Lernort technisch braucht.

Bewusst niedrigschwellig. Wer einen Raum mit Bildschirm und Internet hat, ist startklar. Tablets sind nicht zwingend – Teilnehmende dürfen ihre eigenen Geräte mitbringen.

  • Bildschirm oder Beamer

    Großer Monitor (ab 50 Zoll) oder Beamer mit Leinwand. Sichtbar für die ganze Gruppe.

  • Stabiles Internet

    WLAN oder Kabelverbindung. Keine besonderen Bandbreiten – normale Anbindung reicht aus.

  • Raum für 6 bis 12 Personen

    Stuhlkreis oder U-Form. DigitalKlug ist auf kleine, ruhige Gruppen ausgelegt.

  • Eine DigitalLots:in pro Termin

    Ehrenamtlich oder hauptamtlich. Eine kurze Einarbeitung in die Anwendung reicht.

Die Rolle

DigitalLots:innen – führen durch, nicht unterrichten.

DigitalLots:innen sind in der Regel Ehrenamtliche oder Mitarbeitende des Lernortes. Sie müssen weder IT-Profis sein noch die Inhalte selbst aufbereiten. Die Anwendung führt durch die Lerneinheit – DigitalLots:innen begleiten die Gruppe.

Was DigitalLots:innen tun

  • Termin öffnen, Lerneinheit auswählen, Gruppe begrüßen
  • Schritt für Schritt durch die Übung führen
  • Fragen aus der Gruppe aufnehmen und zurückspiegeln
  • Merkblätter ausgeben – fertig vorbereitet

Was DigitalLots:innen nicht leisten müssen

  • Eigene Schulungsunterlagen erstellen
  • Individuelle Geräte-Reparaturen oder IT-Support
  • Rechtliche oder finanzielle Beratung
  • Inhalte aktuell halten – das übernimmt die Anwendung

Ablauf eines Termins

Vier Schritte – in jedem Lernort gleich.

  1. Vor Ort präsentieren

    Die:der DigitalLots:in öffnet die Anwendung und führt durch die Lerneinheit – ohne eigene Vorbereitung.

  2. Gemeinsam üben

    Teilnehmende üben in einer simulierten Umgebung. Kein echtes Geld, keine echten Konten.

  3. Merkblatt mitnehmen

    DIN-A5-Seite mit den wichtigsten Schritten, großer Schrift und QR-Code zur Übung zuhause.

  4. Zuhause weiterüben

    Dieselbe Anwendung, derselbe Stand. Fragen kommen beim nächsten Termin zurück in die Gruppe.

Was Lernorte erhalten

Anwendung, Material und Begleitung – aus einer Hand.

Zugang zur Anwendung

Lizenz für den Lernort inklusive aller Lerneinheiten und Updates.

Druckfertige Merkblätter

Über 40 Merkblätter im einheitlichen Layout, jederzeit nachdruckbar.

Einarbeitung der DigitalLots:innen

Kurze Online-Schulung sowie ein schriftlicher Leitfaden.

Ansprechperson für Rückfragen

Direkter Kontakt für inhaltliche und technische Fragen, ohne Ticket­system.

Aktualisierung der Inhalte

Lerneinheiten werden zentral gepflegt – Sie müssen nichts nachhalten.

Datenschutz dokumentiert

DSGVO-konform, keine personenbezogenen Daten von Teilnehmenden notwendig.

Sie sind Lernort in einer Kommune mit DigitalKlug?

Am 1. September startet die Pilotphase mit sechs Lernorten in und um Hannover. Geschlossen ist die Gruppe damit nicht – sprechen Sie uns gerne an. Wir prüfen mit Ihnen, ob Ihr Ort geeignet ist und wie der Start gemeinsam mit Ihrer Kommune aussehen kann.

So funktioniert es